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Coaching für das Raumschiff Erde | Drucken |
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Buckminster Fuller - Biosphäre Montreal - Foto: Wiki CommonsWertewandel. Die Zeiten ändern sich, und das ist auch gut so. Die Kriege und Weltkriege des 20. Jahrhunderts, die Genozide, der nationale, ideologische und religiöse Wahn, der kalte Krieg und das Wettrüsten, die Umweltzerstörung und die rücksichtslose Ausplünderung unseres Planeten. Nein, früher war nicht alles besser - aber heute ist deshalb nicht alles gut. Wer heutzutage über Perspektiven nachdenkt, kann nicht mehr mit Parole größer, weiter, höher, schneller arbeiten, den Mechanismen und Methoden des vergangenen halben Jahrtausends. Die Ideologien des Wachstums sind erschöpft, Fragen der Nachhaltigkeit, der Umweltverträglichkeit, der Schonung von Ressourcen und des Maßhaltens bekommen stärkere Bedeutung. Immer mehr Menschen misstrauen - häufig zu Recht - allen Politiker_innen und erwarten, ja fordern direkte Mitbestimmung und umfassende Transparenz. Gleiches gilt für die Wirtschaft. Der Glaube an Marken ist verbraucht, immer mehr Kunden wollen wissen, was im Produkt steckt und wie und womit es hergestellt wurde. Bevorzugt wird, wer entsprechende Siegel oder Zertifikate nachweisen kann, besser noch lückenlos den gesamten Herstellungsprozess. Aber dabei bleibt es nicht: Im Zuge der Erosion von Geld, Macht, Eigentum und Geschäftsgeheimnis werden scheinbar völlig antiquierte Werte wie das Beständige, das Authentische, das Miteinander-Teilen, das Schenken und das Gemeinsame wieder entdeckt.

Comfort-Zonen. Schwere Zeiten also für Selbständige, Unternehmer_innen und Manager_innen, die spüren, dass es so wie bisher nicht weiter gehen kann. Und doch sind Modelle für das Neue häufig nicht so tragfähig, dass klare Muster, eindeutige Strategien, einfache Formeln erkennbar sind. Noch sind es oftmals Pioniere, die Wohnungen tauschen, kostenfreie Software produzieren, landwirtschaftliche Versorgungsgemeinschaften bilden, Mehrgenerationenhäuser bauen, atomstromfreie Energie sparsam einsetzen, Fahrgemeinschaften bilden, innovative Technologien ausprobieren und weiteres mehr. In diesen Zeiten des Übergangs ist Nachdenken besonders wichtig. Das gelingt in der Regel am besten mit Partnern, die einen eigenen Kopf haben, meinungsstark sind und ein Gespür für kreative Chancen und ungewöhnliche Potentiale haben – und die gerade an dem Punkt einsteigen und interessiert sind, wo andere schon längst abgewunken haben. Coach aus Berlin ist so ein Partner, weil hier unter dem Stichwort Coaching ganz individuelle und auf den persönlichen Bedarf abgestimmte katalysatorische Prozesse angeboten werden und zugleich, weil das Blog offenlegt, auf welcher methodischen Basis hier gearbeitet wird. Das im Blog vorgestellte Rubicon-Modell macht schlagartig klar, das es nicht reicht, nur gute Ideen, Absichten und Konzepte zu haben und dann doch zu zögern. Oder, wie meine Schweizer Freundin es sagen würde, es kommt darauf an, die Comfort-Zone zu verlassen, wenn mensch wirklich etwas erreichen will. Das macht sie in letzter Zeit immer öfter und nicht zu ihrem Nachteil.

Treibstoff. Existenzgründer_innen und junge sowie bestehende Unternehmen aus Berlin, die innovative technologieorientierte Produkte und Dienstleistungen entwickeln, produzieren bzw. vermarkten, können darüber hinaus subventioniertes Coaching bei der www.tcc-berlin.de anfragen. Aber es war der Hinweis auf Coach-the-coach im Archiv von Peak8, der mich veranlasste, darüber nachzudenken, wie wir uns denn in der Zukunft Beratung vorstellen sollten. Natürlich wird es auch in Zukunft, wenn wir die Herrschaft von Geld, Macht und Wachstum überwunden haben, Beratung und Coaching sinnvollerweise geben. Wahrscheinlich sogar intensiver und umfangreicher als jetzt schon, aber aus anderen Gründen: Aus Liebe. Denn das ist der eigentliche Treibstoff auf unserem Raumschiff Erde, die Kraft, die alles bewegt.

Für Buckminster Fuller.

Milanowek bei Warschau, 05.02.2012, Stefan Schneider

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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 05. Februar 2012 um 00:28 Uhr
 
Im Angebot: Vertrauen! Ein Kommentar | Drucken |
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Slacker auf einer Highline im Ammergebierge |Quelle = Slackline-session.com |Urheber = Christian Ettl |Datum = 19.09.2009Diesen Anruf erinnere ich noch genau: Es ging um eine Diskussionsveranstaltung, das Thema sollte Zukunft der Arbeit sein oder etwas ähnliches. Und ob ich auf dem Podium bereit und in der Lage wäre, zur Grundsicherung zu reden und das Konzept vom bedingungslosen Grundeinkommen zu vertreten. "Im Prinzip ist das kein Problem," sagte ich nach einem kurzen Blick auf dem Terminkalender, "aber im Grunde interessiert mich diese Idee schon nicht mehr. Wir müssen sehen, das wir auch das Geld abschaffen. Denn Geld ist weit mehr als nur ein Tauschmittel. Mit Geld ist das strukturelle Problem verbunden, dass damit kontinuierlich Armut und Reichtum produziert wird. Und wenn wir daran etwas ändern wollen, also konkret, wenn wir wollen, das Armut überwunden wird, muss auch das Geld weg. Ohne das geht es nicht." Ich hörte förmlich durch das Telefon, wie meinem Gegenüber die Kinnlade herunter klappte. "Wie soll es denn gehen ohne Geld?", war der Einwand. "Nun, ohne Geld haben wir den Vorteil dass wir unmittelbar über die Dinge reden können. Also was jemand haben will und warum. Und wie wir das herstellen und mit welchen Mitteln. Aber so ganz genau weiß ich das auch noch nicht...", räumte ich schließlich ein. "Aber es wird gehen: Wir haben mit dem Computer die technischen Voraussetzungen dafür... Und schon jetzt gibt es wichtige Tendenzen im Kontext Immaterielle Arbeit... " Ich redete noch eine ganze Weile, aber ich merkte, das Thema war durch. Sie wolle noch mit ihrem Kollegen Rücksprache halten, aber mir war zu diesem Zeitpunkt klar, dass ich nie im Leben auf diesem Podium sitzen würde.

Tatsächlich sind die vielen modernen Strategien, für nur 1 € etwas verkaufen zu wollen, eine digitale Form der alten Masche, Unwissende zu übervorteilen. Wenn immer ein Sternchen an einem Preisangebot steht, ist dies ein sicherer Hinweis darauf, das irgendwo hinter der schönen Fassade ein großer Kübel Ärger verborgen ist: Mechanismen, die eben darin bestehen, Kunden anzulocken und dann nach erhaltener Einzugsermächtigung mit Wuchertarifen ihre Konten zu plündern.

Geradezu altmodisch kommt der Kauf auf Rechnung daher. Vertrauen gegen Vertrauen. Du sagst, was du willst, und Dein_e Geschäftspartner_in liefert es. Auf der beigelegten Rechnung steht wie vereinbart aufgeschrieben, was das kostet und bis wann Du es bezahlen mögest. Nach Erhalt prüfst Du die Waren, und wenn sie so sind, wie sie sein sollen, bekommt Dein_e Geschäftspartner_in das an Geld, was dort aufgeschrieben steht. Nicht mehr, nicht weniger. Keine Mindestvertragslaufzeiten, keine automatischen Verlängerungen nach Ablauf der Widerspruchsfrist, keine versteckten Gebühren oder Nebenkosten, keine spektakulären Scheinrabatte, keine Übereignungsklauseln, nichts. Ware gegen Geld. Geld gegen Ware. Fertig.

Auch im digitalen Zeitalter gibt es noch Unternehmen, die sich das trauen. Meine Prognose ist, dass Unternehmen, die mit langem Atem auf diese einfache Strategie setzen, auch am Ende noch Bestand haben werden. Denn die einzige Währung, die auf Dauer wirklich zählt, ist Vertrauen. Sonst nichts. Diese Lebenserfahrung gab es schon, als von Geld noch keine Rede war, und diese Erfahrung wird bestehen, auch wenn es kein Geld mehr geben wird.

Warschau, 21.01.2012,

Stefan Schneider

 

Fotonachweis: Slacker auf einer Highline im Ammergebirge, Quelle = Slackline-session.com, Urheber = Christian Ettl, Datum = 19.09.2009 (http://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Sonnenspitz.jpg)

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2009_08_09 Segeltörn Stettiner Haff Achterwasser Bodden
Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 21. Januar 2012 um 13:45 Uhr
 
Offen und nachvollziehbar - über die Aktenführung | Drucken |
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Scrap - Will Help Win - Quelle: Wikicommons http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9b/Scrap%5E_Will_Help_Win._Don%27t_Mix_it_-_NARA_-_533977.jpgAls wir anfingen, passten alle wichtigen Papiere in einen Aktenorder. Dass wir dennoch mehr als einen hatten, lag wohl eher am Sonderangebot im Schreibwarenladen. Und alles, was mit Geld zu tun hatte, sammelten wir in einem Schuhkarton. Das lang schon an den unterschiedlichen Formaten. Im Laufe der ersten zwei, drei Jahre änderte sich das nur unwesentlich. Das, was an Akten wichtig war, passte im Grunde in eine Umzugskiste. Aber spätestens, als wir dann nach einer Phase guter Öffentlichkeit und finanzieller Konsolidierung Projekt um Projekt entwickelten und auch die ersten Förderungen dazu kamen, änderte sich das und die Papierflut musste strukturiert werden. Ich erinnere ich noch genau an die Ordnungszahlen: Null war für die Grundlagendokumente, Eins für die Vereinsangelegenheiten, Zwei Personalangelegenheiten, Drei Förderung, Vier Außenvertretung und so weiter. Die einzelnen Projekte hatten Ordnungsbuchstaben: A für die Zeitung, B für den Treffpunkt und so weiter. Der Vorteil dieses Systems bestand vor allem darin, dass Dokumente einfach abzulegen und in der Regel schnell wieder zu finden waren. Sie waren im Regel und nur das, was aktuell bearbeitet werden sollte, lag auf dem Schreibtisch in den Aktenmappen. Ich erinnere mich auch noch genau, dass ich es meinen Mitarbeiter_innen ausdrücklich verboten hatte, irgendetwas in den Schreibtischschubladen verschwinden zu lassen. Das Ordnungsprinzip war: Entweder etwas wird nachvollziehbar auf dem Schreibtisch bearbeitet oder die Information ist transparent für alle einsehbar in den Aktenregalen vorzufinden. Soweit zu eine Aktenführungsgrundlagen in einer demokratischen Vereinsstruktur.

Ein bisschen an diesen Organisationsaufbau fühlte ich mich erinnert, als ich neulich die Internetseite von SOFTGUIDE besuchte. Auch hier sind große Systematiker am Werk, die sehr viel von Strukturen und tranparenter Darstellung halten. Die Software, die Unternehmen und Organisationen brauchen könnten, sind klar strukturiert. Der Ordnungsbuchstabe A steht für Standard- und Systemsoftware, unter B sind Betriebliche Anwendungsbereiche aufgeführt und unter C finden wir Branchenspezifische Software. Selbstverständlich gibt es ergänzende zu der aufgeführten Systematik auch die Möglichkeit, mit Suchfunktionen direkt nach der Software oder den Dienstleistern zu suchen. Ein Pinboard, Nachrichten, Ausschreibungen und Verweise auf Dienstleistungen ergänzen dieses der sachliche Portal, das dankenswerterweise auf jeglichen Schnickschnack verzichtet. Bemerkenswert, dass die Ordnungszahl 99 durchgehend für allgemeine Software verwendet wird. Ich hatte damals die 99 für mutmaßlich abgeschlossene Projekte verwendet, für mich bedeutetete die 99 immer die Schnittstelle zum Archiv.

Inzwischen erfolgt die Aktenführung in Unternehmen weitgehend digital und das hat viele Vorteile. Es steht jede Menge Software bereit, um Probleme zu lösen. Vorsorglich habe ich bei SOFTGUIDE schon mal ein Bookmark gesetzt – denn jedweder kreativer Prozess ist nur so gut wie die Organisationsstruktur, die ihn zusammen hält.

Warschau, 20.01.2012,

Stefan Schneider

 

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Zuletzt aktualisiert am Mittwoch, den 25. Januar 2012 um 12:45 Uhr
 
Bürger_in vs. HUK-COBURG | Drucken |
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Mülleimer mit orangener Tüte darin - Quelle: Wiki CommonsAus bisher geschah - die Zusammenfassung:

Bürger_in möchte eine Auslandsreiseversicherung abschließen und bekommt von seiner yx - Krankenversicherung gesagt, er möchte sich vertrauensvoll an die HUK-Coburg wenden, dort bekäme er sogar einen Rabatt

a) Bürger_in meldet sich also bei xys Partner, der HUK-Coburg, um eine Auslandsreiseversicherung abzuschließen - per email ...

b) HUK-Coburg bestätigt den Eingang der email, droht aber Holzpost an.

c) Bürger_in beschwert sich und will auf keinen Fall Holzpost haben.

d) HUK-Coburg bestätigt den Eingang der email, beharrt aber darauf, Holzpost zu schicken.

e) Bürger_in wiederspricht und fordert die Unterlagen an eine konkrete email - Adresse an.

f) HUK-Coburg behauptet, es sei nicht möglich, Unterlagen per email zu versenden und verweist auf die Möglichkeit, im Portal die Versicherung abzuschließen

g) Bürger_in beschwert sich, dass emails von HUK-Coburg anonym versendet werden und fragt nach, ob er xy-Versicherter den Rebatt auch im Internet-Portal gewährt bekommt.

h) HUK--Coburg verweist nochmals auf die Möglichkeit, das im Internet abzuwickeln ...

i) Bürger_in versucht entnervt, unter www.huk.de eine Auslandsreiseversicherung abzuschließen ... klappt aber nicht

j) Bürger_in wühlt sich durch die emails und stellt fest, dass es da noch die www.huk24.de gibt - und meldet sich dort an. Die HUK verspricht, im Todelfall 6.000 € für  die Bestattung zu zahlen ...

k) HUK-Coburg bestätigt - maschinell - die Antragstellung,   ...  und kündigt eine Nachricht an ... ob per email oder Holzpost, bleibt offen...

 


 

Diese E-Mail wurde maschinell erstellt und versandt.

Sehr geehrter Kunde / Interessent, vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir haben diese erhalten und kümmern uns so schnell wie möglich darum. Antworten mit sensiblen Daten - Angaben zu Ihrer persönlichen Gesundheit - verschicken wir aus Datenschutzgründen nicht in einer (unverschlüsselten) E-Mail. Diese beantworten wir mit einem Brief per Post. Bitte haben Sie für diese Regelung zum Schutz Ihrer persönlichen Daten Verständnis. Ihre E-Mail wurde mit der [Vorgangs-Nr. 12250069] versehen (sh. Betreff).

Bitte beziehen Sie sich bei weiteren E-Mail-Anfragen darauf.

Mit freundlichen Grüßen Ihre HUK-COBURG Versicherungen - Bausparen

____________________________________________________

HUK-COBURG Haftpflicht-Unterstützungs-Kasse kraftfahrender Beamter Deutschlands a. G. in Coburg Reg.-Gericht Coburg HRB 100; St.-Nr. 9212/101/00021 Sitz der Gesellschaft: Bahnhofsplatz, 96440 Coburg Vorsitzender des Aufsichtsrats: Werner Strohmayr. Vorstand: Dr. Wolfgang Weiler (Sprecher), Wolfgang Flaßhoff, Stefan Gronbach, Klaus-Jürgen Heitmann, Dr. Hans Olav Herøy, Jörn Sandig


Guten Tag!
Ich möchte auf gar keinen Fall Briefpost haben! Bitte kommunizieren Sie mit mir via email.
Danke!
S

 


Sehr geehrter Kunde / Interessent,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Wir haben diese erhalten und kümmern uns so schnell wie möglich darum.
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Ihre E-Mail wurde mit der [Vorgangs-Nr. 12250069] versehen (sh. Betreff). Bitte beziehen Sie sich bei weiteren E-Mail-Anfragen darauf.

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Vorsitzender des Aufsichtsrats: Werner Strohmayr.
Vorstand: Dr. Wolfgang Weiler (Sprecher), Wolfgang Flaßhoff,
Stefan Gronbach, Klaus-Jürgen Heitmann, Dr. Hans Olav Herøy, Jörn Sandig.

 

 


Sehr geehrte Damen und Herren,

selbstverständlich ist ein Versand per email möglich.
Meine Adresse ist info@abcdefghijk.de
Ich erwarte Ihre Unterlagen!

Mit freundlichen Grüßen
s.


Sehr geehrter s.,

 

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Leider ist es uns nicht möglich, Ihnen ein E-Mail-Antragsformular zukommen zu lassen. Für unsere Internet-affinen Kunden besteht die Möglichkeit eine Auslandsreise-Krankenversicherung online über www.huk24.de oder www.huk.de unter dem Pfad: Produkte-Private Krankenversicherung-Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschliessen.

Der Vorteil für Sie liegt darin, dass der Antrag direkt bei uns policiert wird und Sie sowohl eine Eingangsbestätigung als auch eine Versicherungsbestätigung per E-Mail erhalten. Die Abwicklung gestaltet sich für Sie schnell und unkompliziert.

Andernfalls senden wir Ihnen aber auch gerne einen Papierantrag an eine Adresse Ihrer Wahl.

Bitte geben Sie uns diese falls gewünscht in der nächsten E-Mail an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Ihre HUK-COBURG

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kraftfahrender Beamter Deutschlands a. G. in Coburg

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Sitz der Gesellschaft: Bahnhofsplatz, 96440 Coburg

Vorsitzender des Aufsichtsrats: Werner Strohmayr.

Vorstand: Dr. Wolfgang Weiler (Sprecher), Wolfgang Flaßhoff,

Stefan Gronbach, Klaus-Jürgen Heitmann, Dr. Hans Olav Herøy, Jörn Sandig.

 

 


 

Guten Tag,

zunächst möchte ich mich beschweren: Ich erhalten von Ihnen anonyme emails. Ich möchte doch von einem seriösen Unternehmen erwarten können, dass sich ein Ansprechpartner namentlich meldet und die email auch unterschreibt!

Zum zweiten wurde mir gesagt, dass ich als Versicherter der Barmer-GEK einen Preisvorteil erlangen kann - da HUK und Barmer kooperieren. Ist dies auch mit online-Möglichkeit, diese Ermässigungs-Option anzuwählen?

Mit freundlichen Grüßen

s.


Sehr geehrter s.,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Leider ist es uns nicht möglich, Ihnen ein E-Mail-Antragsformular zukommen zu lassen. Für unsere Internet-affinen Kunden besteht die Möglichkeit eine Auslandsreise-Krankenversicherung online über www.huk24.de oder www.huk.de unter dem Pfad: Produkte-Private Krankenversicherung-Auslandsreise-Krankenversicherung abzuschliessen.

Der Vorteil für Sie liegt darin, dass der Antrag direkt bei uns policiert wird und Sie sowohl eine Eingangsbestätigung als auch eine Versicherungsbestätigung per E-Mail erhalten. Die Abwicklung gestaltet sich für Sie schnell und unkompliziert.

Andernfalls senden wir Ihnen aber auch gerne einen Papierantrag an eine Adresse Ihrer Wahl.

Bitte geben Sie uns diese falls gewünscht in der nächsten E-Mail an.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

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Vorsitzender des Aufsichtsrats: Werner Strohmayr.

Vorstand: Dr. Wolfgang Weiler (Sprecher), Wolfgang Flaßhoff,

Stefan Gronbach, Klaus-Jürgen Heitmann, Dr. Hans Olav Herøy, Jörn Sandig.


Diese Email wurde maschinell erstellt und versandt.

Sehr geehrter s., vielen Dank für Ihren Auslandsreise-Krankenversicherungsantrag. Wir werden ihn umgehend bearbeiten. Sie erhalten in Kürze Bescheid.

Mit freundlichen Grüßen

HUK-COBURG-Krankenversicherung AG

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 15. Januar 2012 um 00:50 Uhr
 
Kunst erfahren | Drucken |
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Ilan Averbuch - Harp the eea and the quiet wind, Tel Aviv - Quelle: israelpublicart.comIn meiner Studienzeit habe ich mich nicht nur mit Pädagogik und den angrenzenden Sozialwissenschaften sowie Theologie befasst, sondern auch mit Kunst bei der Firma Kunsttransporte Belaj. Das war gar nicht mal ein schlechter Job, wir trudelten so gegen halb neun ein, checkten die LKWs, bekamen unsere Kundenzettel in die Hand gedrückt und donnerten los. Manchmal war ich auch für zwei, drei oder vier Tage unterwegs durch Deutschland. Dabei gab es ein paar Gesetzmäßigkeiten: Immer wenn wir glaubten, einmal früh Feierabend zu haben, kam noch mindestens ein Auftrag rein, wenn wir gebeten wurden, noch mal schnell nur zwei oder drei Bilder abzuholen waren es meistens zwanzig oder dreißig, und große und schwere Bilder waren eigentlich grundsätzlich nur in Ateliers im Dachgeschoss abzuholen, passten in keine Aufzüge und mussten umständlich und kräftezehrend durch enge Treppenhäuser bugsiert werden, während kleine und leichte Bilderchen in der Regel im Vorderhaus Parterre abzuholen waren. Freundliche Künstler_innen und Galerist_innen mit Verständnis für die schwere Arbeit, die einem einen Kaffee und Kekse anboten und ganz selbstverständliche Einblicke in Ihre Arbeitsweise gewährten waren ebenso dabei wie arrogante und hochnäsige Leute, für die wir nur lästiges Fußvolk waren.

Für den Philosophen Lew Wygotski ist Kunst die Vorwegnahme dessen, was noch nicht gesagt werden kann, für das es noch keine Worte gibt. Das begriffen selbst wir und waren stets neugierig, welche Aussage, welche Position, welches künstlerische Statement uns beim nächsten Auftrag erwarten würde. Und während wir so Bilder und Skulpturen verpackten, schleppten, stapelten, stauten, zwischenlagerten und umpackten und kreuz und quer durch die Lande karrten, lernte ich, dass die in den Museen und Galerien gezeigte Kunst mehr ist als nur ein exklusives Geschäft mit den feinen Unterschieden. Damals gab es noch kein Internet, aber es ist naheliegend, dass das gewerbliche Geschäft mit den Objekten der Kunst auch im world-wide-web Einzug halten würde.

Ich kann mich an viele Künstler nicht mehr erinnern und deshalb auch nicht sagen, ob ein James Rizzi Bilder dabei waren, aber neulich in Tel Aviv bei einem Spaziergang am Strand fand ich eine Skulptur, die mir bekannt vorkam und nach einigen Recherchen fand ich den Künstler, dessen schwere Granitblöcke ich damals bewegt hatte. Es war Ilan Averbuch, und mit dem bin ich heute bei Facebook befreundet und werde ihn hoffentlich kommenden Mai in New York wieder treffen können.

Milanowek bei Warschau, 13.01.2012,
Stefan Schneider

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Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 13. Januar 2012 um 22:22 Uhr
 
Warszawa - Jedzenie zamiast bomb | Drucken |
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Logo Food Not BombsBezpłatne ciepłe posiłki dla potrzebujących każda niedzila godz. 17:00 Metro Centrum

Inicjatywa Jedzenie Zamiast Bomb jest nieformalną kampanią na rzecz światowego pokoju i sprawiedliwości społecznej. Działamy całkowicie oddolnie, nic pobieramy dotacji od państwa, ani innych instytucji, nie posiadamy sponsora, nie jesteśmy też związani z żadną grupą wyznaniową. Przesłaniem naszych akcji jest sprzeciw wobec panującego obecnie systemu. Ogromne marnotrawstwo żywności w krajach bogatych, niszczenie jej nadwyżek dla utrzymania wysokich cen, komercjalizacja i podporządkowanie logice zysku każdej strefy życia, czy w końcu kolejne wojny o stale kurczące się zasoby. Konsekwencją są miliony ludzi na świecie cierpiących głód, tysiące umierających każdego dnia, rozszerzające się obszary nędzy również w tzw. krajach dobrobytu. W samej Polsce, gdzie ponad połowa mieszkańców żyje poniżej poziomu socjalnego minimum, liczba bezdomnych to wciąż dziesiątki tysięcy, a prawie dwa miliony ludzi musiało wyemigrować w poszukiwaniu lepszego życia, rząd stale przeznacza publiczne środki na kolejne wojny i rozbudowę instalacji militarnych.

W miejsce pogoni za zyskiem i szerzonego przez korporacyjnych propagandzistów kultu konsumpcji, staramy się promować idee pomocy wzajemnej i międzyludzkiej solidarności. Odzyskiwane przez nas nadwyżki żywności, które trafiłyby na śmietnik, niewielkim wysiłkiem przetwarzamy w pełnowartościowe, wegetariańskie posiłki, które następnie rozdajemy najbardziej potrzebującym.

Jeżeli nasze przesłanie jest ci bliskie, zapraszamy do współpracy.

 

See also here: http://www.facebook.com/FNBWarszawa?sk=wall

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 14. Januar 2012 um 01:32 Uhr
 
Schneider, Stefan: Das Post-Private ist politisch? Eine Rezension. Warschau 2011 | Drucken |
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Untersuchungskabinen durch Vorhang abgeteilt im Krankenhaus - Quelle: WikicommonsAm Dienstag, den 1. November 2011 um 19:20 Uhr MEZ drückt der Internet-Nutzer mit der IP 87.188.245.125 auf die Return-Taste und erstellt einen neuen Artikel, in dem er das Lemma Post-Privacy wie folgt erklärt: "'''Post-Privacy''' bezeichnet einen Zustand, indem Datenschutz nicht mehr gilt. Dies bedeutet nicht, dass ein jeder Mensch überwacht wird, sodass er für alle transparent ist, sondern, dass was irgendjemanden über einen Menschen bekannt ist, problemlos transparent gemacht werden kann ...." (Beleg). Keine vier Minuten später, um 19:24 Uhr MEZ beantragt die IP 77.13.5.220 die umgehende Schnelllöschung (SLA) dieses Artikels. Sein Argument: "TF + belegfreier Blöd-Zinn". (Beleg) Mit TF ist hier Theoriefindung gemeint. Es entspricht dem Regelwerk von Wikipedia, dass Neuigkeiten auf dem Gebiet der Wissenschaften erst dann begrifflich abgebildet werden, wenn sie eine wenn sie eine gewisse Resonanz erreicht haben. Selbst Einstein hätte es 1905 und in den Jahren darauf bei Wikipedia sehr schwer gehabt mit seiner Speziellen Relativitätstheorie. Einige der weniger klugen Wikipedia-Autoren sehen diesen Fall der Theoriefindung bereits dann als gegeben a, wenn die Theorie ihnen selbst nicht einleuchtet. Wie zum Beweis fügt der Schnelllöschantragsteller noch hinzu: Blöd-Zinn. Aber in der Tat ist die Beleglage dieses Artikels zu diesem Zeitpunkt noch dürftig. Weitere acht Minuten später erhebt der Ersteller des Artikels gegen den Schnelllöschantrag einen Einspruch. Dieser hat gemäß den Regeln von Wikipedia die Wirkung, dass der SLA in einen regulären Löschantrag umgewandelt wird, bei dem sieben Tage lang das Pro und Contra debattiert werden kann.

Keine zwei Stunden später hat diese Debatte den Raum von Wikipedia längst verlassen: Ganz woanders, auf dem Micro-Blogging-Portal Identi:ca twittert nun ein gewisser plomlompom alias Christian Heller: LöschDiskussion zum de-Wikipedia-Artikel "Post-Privacy" rockt jetzt schon: http://ur1.ca/5kycs Taugt # als SchriftQuelle? ;) (Beleg). Und bereits um 23:19 Uhr MEZ ist die Wikipedia-Definition von Post-Privacy eine völlig andere. Durch die von Nutzer drstefanschneider vorgenommenen Änderungen wird nun definiert: "'''Post-Privacy''' ist ein Begriff, der im Zusammenhang mit der Debatte um die durch das Internet verursachten gesellschaftlichen Veränderungen entstanden ist. Er bezeichnet einen Zustand, ...." (Beleg). In den folgenden Tagen wird der Beitrag nicht nur durch verschiedene Autoren mehrfach weiter ausgebaut , verändert und verbessert, es entwickelt sich auch eine für Wikipedia -Verhältnisse eher kurze und mit nur wenigen Argumenten geführte Löschdiskussion, zu deren prominentesten Teilnehmern wohl der deutschlandweit bekannte Weberklärer Sascha Lobo zählt. Nach Ablauf der für die Löschdebatte vorgesehene Woche trifft der Wikipedia-Administrator Tobias D B am 8. November 2011 um 13:45 Uhr MEZ die Entscheidung, dass der Artikel erstmal bleibt und nicht gelöscht wird. Erstmal bedeutet hier: Jede_r Nutzer_in kann jederzeit einen neuen Löschantrag stellen, allerdings müssen dann neue Argumente vorgetragen werden. Für Wikipedia-Verhältnisse ausführlich ausführlich kommentiert Tobias D B seine Entscheidung: "Der Artikel ist wahrlich nicht besonders toll, aber durchaus akzeptabel. Relevanz besteht durch die öffentliche Diskussion um den Datenschutz im digitalen Zeitalter, da wird der Begriff verwendet." (siehe Löschdiskussion).

Diese Episode demonstriert in einem sehr positiven Sinne, was mit Post-Privacy gemeint ist: Wenn Menschen sich im Internet bewegen, ist es absolut öffentlich, wer wann was gemacht, gesagt, geschrieben, hoch- oder runtergeladen, bestellt oder manipuliert hat.

Zuletzt aktualisiert am Samstag, den 10. Dezember 2011 um 13:05 Uhr
 
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