| Schneider, Stefan: Dichtungen 024. Du bist da. o.J. | | Drucken | |
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DU BIST DA ! (437 km oder so !) Als neulich der Sonnenbogen kalbte, und der Sommerregen-regenbogen weinte, allein in der Weite und Tiefe der weißwändenen Heimat entdeckte ich in der Glut der katzengrünen Tigeraugen und der Wache der Nacht (nachts um halb drei ...) und des kalten Zigarettenrauches nach einem müden Schluck Bier und aller Klarheit: Und i komm so über dir, wie der Handschuh eines Zauberers, wie der Trommelwirbel eines Hoftambours, wenn die Prinzen auf die Jagd gehn. Und dann, dann bin i koa Liliputaner mehr, i woachs, i woachs, i wachs, i wachs, i wachs, du moachst mi groaß. Und du bist da; da, da, da, Du bist Da. Und die Mauern stürzen ein, die Rosen brechen den Asphalt, die Strahlen der Morgenröte die Nacht. Halleluja, Halleluja, du bist da ! (Nachwort: Danke André, du weißt warum !)
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