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Stefan Schneider, 17.04.2009 Wer rechtsextreme Plakate sieht oder antisemitische Parolen hört, kann sich ebenso dorthin wenden wie jemand, der bei Behörden rassistischer Diskriminierung ausgesetzt ist oder auf der Straße homophob beschimpft wird. Ziel ist es, Zivilgesellschaft und (Kommunal-)Politik für demokratiegefährdende Entwicklungen bzw. Zustände zu sensibilisieren und demokratische Akteure im Engagement gegen rechts zu unterstützen und zu vernetzen. Zudem ist die Unterstützung der Betroffenen ein zentraler Aspekt: Ihre Erlebnisse werden ernstgenommen und sichtbar gemacht. Das Pankower Register möchte ein möglichst detailliertes Bild über das Ausmaß rechter Vorfälle im Bezirk erstellen, um damit politisch und öffentlichkeitswirksam arbeiten zu können. Dafür ist es uns wichtig, neben gewalttätigen Übergriffen auch „alltäglichere“ Formen der Diskriminierung und demokratiefeindlichen Propaganda zu erfassen. Denn Angstzonen entstehen und ein gleichberechtigtes Miteinander wird zerstört, bereits bevor anzeigerelevante Ereignisse wie Körperverletzungen passieren.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 17. April 2009 um 23:26 Uhr |





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