| Schneider, Stefan: Von der Vision zum Selbsthilfehaus. Abstract. Berlin 2011 | | Drucken | |
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Von der Vision zum SelbsthilfehausDie Oderberger Straße 12 - Erfahrungen aus einem Bau- und Wohnprojekt mit Obdachlosen
Wohnung gut – alles gut!? Hans Klunkelfuß, der Herausgeber der Berber-Briefe propagierte in den Jahren 1997/98 die Projektidee "Häuser gegen die Kälte". Diese Idee von Einfachsthäusern in Selbstbauweise wurde in der Straßenzeitung Looser/ Strassenfeger intensiv kommuniert. 1999 meldete sich die Eigentümerin zweier Wohnhäuser aus der Gründerzeit bei den den Selbsthilfevereinen. Es gelang, einen Erbbaurechtsvertrag für die Dauer von 50 Jahren abzuschließen. Im Zeitraum 1999 bis 2003 hat mob – obdachlose machen mobil e.V. im Rahmen des Landesprogramms Wohnungspolitische Selbsthilfe ein Wohnhaus aus der Gründerzeit (Vorderhaus und Quergebäude) unter Mitarbeit von ehemals Wohnungslosen unter fachlicher Anleitung in Eigeninitiative in Stand gesetzt und modernisiert. Es entstanden dort 18 Wohneinheiten und 2 Gewerbeeinheiten. Somit ist zu fragen: Das in dem Vortrag zugestellte Projekt versuchte genau auf die Frage des Kongresses eine Antwort zu geben und ist gleichzeitig ein außergewöhnliches Projekt, da es nicht im Rahmen der konventionellen Wohnungslosenhilfe, sondern im Rahmen von Selbsthilfe durchgeführt worden ist. Im Angesicht einer zunehmenden Anspannung auf dem Wohnungsmarkt wird an verschiedenen Orten die Notwendigkeit des (Wieder-)auflegens von Wohnungsbauprogrammen debattiert. Gleichzeitig ist das Bauen mit Obdachlosen eine - wenn auch seltene- doch mögliche Methode innerhalb der Wohnungslosenhilfe. Aus der Vorstellung dieses Beispieles ergibt sich für die Wohnungslosenhilfe die Chance, zu prüfen, inwieweit hier positive Erfahrungen aufgegriffen und weiter entwickelt werden können.
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| Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 06. April 2012 um 18:10 Uhr |
= Abstract zum Kongress der 
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